Den assistierten Suizid gestalten
Zur gesetzlichen Neuregelung des §217 StGB
Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020, in dem nun explizit das Recht auf selbstbestimmtes Sterben festgehalten ist, wird die Debatte um den assistierten Suizid in der Gesellschaft wie auch in der Kirche intensiv geführt. Auch der neu konstituierte Bundestag wird sich voraussichtlich mit einer Neugestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen befassen müssen, um die für verfassungswidrig erklärte Regelung des § 217 StGB zu ersetzen. In einem Gespräch mit Experten wollen wir der Frage nachgehen, wie eine gesetzliche Neuregelung aussehen kann, um den assistierten Suizid konkret und menschenwürdig gestalten zu können.
Wir sprechen mit:
PROF. DR. PETER DABROCK
seit 2010 Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates
seit 2010 Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates
THORSTEN NOLTING (MODERATION)
Vorstand der Diakonie München und Oberbayern, Pfarrer und Publizist
Vorstand der Diakonie München und Oberbayern, Pfarrer und Publizist
WOLFGANG PUTZ
Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, Lehrbeauftragter für Medizinrecht und Medizinethik an der medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians Universität München
Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medizinrecht und Arzthaftungsrecht, Lehrbeauftragter für Medizinrecht und Medizinethik an der medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians Universität München
DR. SUSANNE ROLLER
Fachärztin für innere Medizin/Palliativmedizin am Krankenhaus Barmherzige Brüder München
KOOPERATIONSPARTNER
Evangelische Stadtakademie München
Evangelische Stadtakademie München